Brianna

Dies ist die grausame Geschichte von Brianna, die im Alter von gerade mal 5 Monaten am 19. Juli 2002 in den USA verstarb.

Brianna wurde am 14. Februar 2002 geboren. Demnach wurde sie gerade einmal 153 Tage alt.

Brianna lebte mit ihrer Mutter, deren Brüder, ihrer Großmutter und ihrem Vater zusammen in Las Cruces, New Mexiko, USA.

Vom ersten Tag an wurde Brianna gequält, gedemütigt, gefoltert.
Ihre Mutter, deren Zwillingsbruder  und Briannas Vater hassten sie so sehr, dass sie statt Umarmungen und Küssen nur Grausamkeiten erfuhr.

Ein Säugling, der nicht gewollt war. Ein gesund geborenes Baby, das ab der ersten Minute erfuhr, wozu Menschen im Stande sind.

Ihr Körper wieß 23 Bisswunden von Erwachsenen auf, an den Armen, Beinen, am Oberkörper, am Kopf, im Gesicht. Platzwunden an den Fingerchen und Zehen. Kaum ein Knochen, der nicht gebrochen wurde, Arme, Beine, Rippen. Sie hatte alte und neue Blutungen im Gehirn, die letztendlich zum Tod führten, ihr kleiner Körper hielt den Grausamkeiten, gegen deren Verletzungen sie so lange Kämpfte, nicht länger stand.

Ihre Großmutter und einer der beiden Onkel misshandelten Brianna zwar nicht aktiv, unternommen haben sie jedoch nichts. All ihre Verletzungen wiesen unterschiedliche Verheilungsgrade auf, die bewiesen, dass Brianna ihr Leben lang misshandelt wurde. Es war also genügend Zeit vorhanden, um ihr zu helfen!

Doch niemand hielt ihren Onkel und ihren Vater davon ab, sie immer wieder zu vergewaltigen.
Niemand beschützte sie, als ihre Peiniger beschlossen, sie gegen die Decke zu werfen und sie auf den Boden fallen zu lassen. Im Gegenteil, wenn sie weinte, weil sie getreten, geohrfeigt, geboxt oder gebissen wurde, steckte man ihr ein Stück Stoff in den Mund, damit sie nicht länger störend schreien konnte.

Am Vorabend ihres Todes, tranken ihre Mörder Alkohol, hatten Spaß. Die Mutter legte sich schlafen (im selben Raum!) und hörte ihre Tochter angeblich nicht weinen, schreien und wimmern, als ihr Onkel und ihr Vater beschlossen, ihr „Spiel“ zu spielen. Dieses perfide „Spiel“ bestand darin, die schlafende Brianna aus ihrem Bettchen zu reißen, sie an die Decke zu werfen und zuzusehen, wie sie schreiend auf dem Boden aufschlug.

Am nächsten Morgen bemerkte die Mutter die neuen Verletzungen. Gab sich aber mit der Antwort ihres Mannes zufrieden, dass sie gestern „lediglich etwas grob“ mit Brianna umgegangen seien.
Während Brianna mit ihrem Leben kämpfte, beschloss der Vater, dass es „witzig“ sei, Brianna sexuell zu missbrauchen. Sowohl seine Hände, als auch verschiedene Gegenstände führte er in ihre Vagina und ihren Anus ein.

Briannas Mutter registrierte, dass ihre Tochter um ihr Leben kämpfte, rief jedoch erst nach einigen Stunden die Polizei, der sie dann erzählte, Brianna sei aus dem Hochstuhl gefallen.

Der Diensthabende Officer ist bis heute in psychologischer Behandlung. Die einzigen Bilder, die es von Brianna gibt, sind Autopsiefotos. Eines davon hängt bearbeitet im Büro des Polizisten, der zuerst am Tatort war.

Sie verstarb um 11.10 Uhr im Krankenhaus.

Gerichtsurteil:
Die Oma und einer der Onkel bekamen 60 Tage Haft. (Anm. Onkel verstarb 2010 bei einem Autounfall)
Briannas Mutter bekam 27 Jahre, kann im Jahre 2016 einen Antrag auf Freilassung stellen.
Briannas Vater bekam 63 Jahre, frühstens 2025 kann er einen Antrag stellen.
Briannas Onkel wurde zu 57 Jahren verurteilt.

Der kleine Bruder der Mutter (damals 4 Jahre alt) und das zweite gemeinsame Kind (damals 18 Monate alt) wiesen keine Verletzungen auf. Über beide ist jedoch nichts über deren Verbleib bekannt.

Beerdigung:
Als wenn die Tortur, die Baby Brianna durchmachen musste, nicht genug war, entschlossen sich die ‚Eltern‘, das Grab einzäunen zu lassen, damit niemand ihr Gedenken kann. Angehörige und stille Teilnehmer setzen Blumen und Geschenke auf den Käfig.
Ihr Grab ist in Las Cruces, ihrem Geburtsort.

Briannas Tod führte zu einem neuen Gesetz, dass Misshandlung ersten Grades zu mind. 30 Jahren Haft führen.

Eigene Worte von Rina:
Brianna, unglaublich hübsche kleine Brianna. Bis heute ist Dein Fall einer, der mich nahezu jeden Tag begleitet. In alltäglichen Situationen muss ich an Dein grauenhaftes Schicksal denken. Du wirst hier auf Erden niemals vergessen. Ich hoffe so sehr, dass es Dir dort oben gut geht und Du gelernt hast, wie Wolken schmecken, dass Du Schmetterlinge lachen hörst, dass Du ganze Schlösser aus Schokolade baust und dass Du lachst, so wie Du es auf Erden nie durftest!

geschrieben von: Rina